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Beitragsanpassungen in der privaten Krankenversicherung

Drucken 20.12.2011, 08:59 Uhr, Private Krankenversicherung
Viele Versicherte der privaten Krankenkassen haben in den vergangenen Tagen von ihren Gesellschaften Post erhalten. Hierin haben die Versicherer ihren Mitgliedern die Beitragsanpassungen für das kommende Jahr schriftlich mitgeteilt. Für die meisten Privatversicherten war jedoch die Benachrichtigung keine Überraschung. Bereits im Herbst hatten viele Anbieter ihre Prämienerhöhungen kommuniziert. Auch in diesem Jahr sehen sich viele Versicherte der privaten Anbieter mit zum Teil sehr hohen Beitragssteigerungen konfrontiert. So können die Erhöhungen im Einzelfall bis zu 40 Prozent betragen. Um einer solchen Entwicklung zu entgehen, können die Versicherten einen Krankenversicherungswechsel vornehmen. Weitere Informationen zum Wechsel gibt es hier.

Die Gründe für Beitragserhöhungen
Die Beitragsanpassungen werden üblicherweise mit steigenden Kosten für die medizinischen Behandlungen und für pharmazeutische Produkte erklärt. Daneben soll auch die zunehmend alternde Bevölkerung seinen Anteil an den kontinuierlich steigenden Kosten für die Gesundheitsversorgung haben. Allerdings gibt es derzeit einen weiteren gewichtigen Faktor, welcher für die sehr hohen Beitragssteigerungen verantwortlich ist. Hierbei handelt es sich um die Problematik mit den sehr günstigen Einsteigertarifen.

Die Problematik der Einsteigertarife
Die Einsteigertarife wurden geschaffen, um möglichst viele neue Kunden für die private Krankenversicherung zu gewinnen. Hierzu wurde eine besonders günstige Absicherung den neuen Mitgliedern in Aussicht gestellt. Die Beiträge waren hierbei sehr gering. Allerdings wurden auch nur vergleichsweise wenige Leistungen angeboten. Aufgrund der niedrigen Beiträge und damit sehr geringen Einnahmen, sind diese Tarife für die Gesellschaften nicht sonderlich einträglich. Wenn dann auch noch vermehrt Behandlungskosten generiert werden, wird so ein Tarif schnell unrentabel. Damit die Wirtschaftlichkeit wieder hergestellt werden kann, müssen dann die Beiträge steigen. So verwundert es derzeit auch nicht, dass insbesondere die Einsteigertarife von den hohen Preissteigerungen betroffen sind.

Möglichkeiten der Versicherten bei Beitragssteigerungen
Privatversicherten steht bei Beitragssteigerungen ein Sonderkündigungsrecht zu. Hierbei bestehen dann zwei Möglichkeiten den steigenden Beiträgen adäquat zu begegnen. Einerseits kann der Tarif innerhalb der Gesellschaft gewechselt werden. Diese Möglichkeit ist ohne größeren Aufwand verbunden. Daneben kann aber auch ein Gesellschaftswechsel vollzogen werden. Hierbei muss zunächst einmal geprüft werden, ob die gebildeten Altersrückstellungen zum neuen Versicherer mitgenommen werden können. Ist dies nicht der Fall, so können direkte finanzielle Nachteile entstehen und der Beitrag beim neuem Versicherer sogar noch höher ausfallen. Im nächsten Schritt empfiehlt sich die Recherche nach einen geeigneten Tarif bei einer neuen Gesellschaft. Hierbei kann ein Preisvergleich für die Private Krankenversicherung im Internet hilfreich sein. Zu klären wäre noch, ob der neue Versicherer eine Gesundheitsprüfung verlangt. Sollten Vorerkrankungen vorliegen, so kann auch hierbei der Beitrag erhöht werden.


Autor / Kontakt:
Herr Frank Lange
Berlin
Fon: 0176 702 591 52
URL: http://private-krankenversicherung-beitragsvergleich.org

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